Midnight Heat

Genre:Action-Thriller/Suspense

Brian Bosworth. Dieser Name steht für Action, Witz und Qualität. Auch in diesem Werk wird uns von Brian "The Boz" Bosworth genau das geboten. Jedoch ähnelt Midnight Heat schon eher einem Thriller denn einem Actioner. Die Geschichte ist düster, spannungsgeladen und absolut unvorhersehbar. Daher muß man auch mehr auf Brians Mimik und Gestik achten als auf billige Action.

Zur Geschichte:

John Gray hat nach einem Autounfall sein Gedächtnis verloren. Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, kann er sich an nichts erinneren, nicht mal an seine angebliche Frau, die ihm auf die Sprünge helfen will. Doch als diese ermordert wird und andere seltsame Dinge vorgehen, wie zb. seine Vorliebe für Jack Daniels, obwohl er nicht trinkt, entschließt sich John, seine wahre Idendität hearuszufinden. Es stellt sich heraus, dass sein wahrer Name Wayne Garret ist und dass er Kontakt zu einer Verbrecherbande hatte. Er legt sich mit den Schurken an, um das Geheimnis zu lüften.

Die Schauspieler:

Tja, was soll man da sagen. Brian Bosworth brilliert einfach wieder einmal, jedoch diesmal als unbeholfener, ja fast schüchterner Charakter. Brians einmalige Gestik und Mimik sind allein schon sehenswert, doch auch in den Actioneinlagen weiß er zu überzeugen. Brad Dourif und Jeremy Roberts spielen die beiden Oberschurken Payne und Scar, und vor allem Scar wirkt äußerst bedrohlich mit Bierbauch und Unterhemd.

Die Action:

Dieser Film bietet zwei Arten von Action:
Zum einen die handfeste Schieß-und Prügelaction. Zwar fällt der Film nicht sehr blutig aus, jedoch gelingt es Brian durch seine lustigen Grimassen eine interessante Darstellung der Action zu liefern. Erwähnenswert ist auch noch die Autoverfolgungsjagd bei Nacht.
Zum anderen gibt es die "Dialog-Action", der eigentliche Kern des Films. Und hier haben sich die Macher mächtig ins Zeug gelegt, nicht einmal vor Wortneuschöpfungen wie "Du Nappel" schrecken sie zurück. Oder Brian ruft während einer Verfolgungsjagd, wenn er im Auto über eine Schiene springt, lauthals "YAHUUUUUUUUUU!!!!". Auch hier glänzt Brian "The Boz" Bosworth durch wahnsinnigen Wortschatz und tolle Gestik, man achte vor allem auf die Handgestik.

Fazit:

Nicht nur für "The Boz" Fans empfehlenswert. Jeder, dem "gewollte" Komödien zu gestellt wirken oder wer auch nur einen Funken Interesse an Trash hat, sollte sich dieses Highlight keinesfalls entgehen lassen!

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