Karate Warrior

Genre: Karate-Action-Philosophie

Bei diesem Film handelt es sich wahrlich um ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Es ist einfach so. Nur die wenigsten Filme haben einen ähnlich hohen Wiedersehbarkeitsfaktor wie dieser. Karate Warrior ist, wie der Name bereits erahnen lässt, ein Karate-Action-Film. Jedoch noch weit mehr. Es werden zusätzlich zur genialen Karate-Action auch noch spannende Motocross-Verfolgungsjagden und hoch-philosophische Gedankenkomplexe und spirituelle Erleuchtung geboten.

Zur Geschichte:

Der junge Anthony Scott will seinen knallharten Vater in den Phillipinen besuchen. Dort angekommen, macht er auch schon bald Bekanntschaft mit der rauen Gesellschaft des Landes, unter anderem auch mit Quino, dem fiesen Oberschurken, der die armen Leute der Gegend terrorisiert. Trotz der Warnung seines Vaters legt sich Anthony Scott mit dem bösen Quino an und lernt die hübsche Maria, eine Eingeborene, kennen. Doch Quino rächt sich an Anthony und schlägt ihn brutal zusammen. Im Wald wird er dann von Halbgott Kimura behandelt und aufgeklärt. Kimura überredet Anthony, gegen Quino anzutreten. Doch ob er es schafft, das muß jeder selbst gesehen haben.

Die Schauspieler:

Allen voran ist ganz klar der smarte Kim Rossi Stuart, der Anthony verkörpert. Er spielt seine Rolle so"überzeugend", dass man vermuten könnte, er hätte zum Drehbeginn zu viel Valium geschluckt. Enrico Torralba hingegen blüht in seiner Rolle als böser Quino richtig auf. Allein seine ständig bösartigen Gesichtsausdrücke wirken verängstigend. Der allwissende Meister Kimura wird von Ken Watanabe gemimt, und er schneidet als allwissender Karatehalbgott wesentlich überzeugender ab als sein Karate Kid Klon Miagi. Jannelle Barreto wirkt in ihrer Rolle als Maria einfach nur umwerfend, ebenso wie Janet Agren, die Anthonys Mutter spielt. Auch Anthonys Vater, dargestellt von Jared Martin, überzeugt.

Die Action:

Ist umwerfend. Die Karatekämpfe sind mehr als nur sehenswert. Die Schauspieler waren so vorausschauend, dass sie schon vor dem eigentlichen Schlag, der sie trifft, in die richtige Richtung spingen und umfallen. Und der fiese Quino geht in den Actionsequenzen erst richtig auf. Er verzieht sein Gesicht zu einer Fratze und man fürchtet, dass sein Kopf jederzeit explodieren könnte. Und die Motorrad-Verfolgungsjagd stellt selbst "The Fast and the Furious" in den Schatten. Der Geschwindigkeitsrausch in einer Tempo-30-Zone kommt perfekt rüber.

Fazit:

Wer diesen Hit noch nicht gesehen hat, UNBEDINGT NACHHOLEN! Wer weiß, wann wieder solch ein Meisterwerk in die Kinos kommt. Karate-Action at it's best!

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