| Einer gegen das Imperium |
Genre:Barbaren/Science Fiction Woah, dieser Film ist wirklich äußerst harter Stoff. Vermutlich werden ihn die meisten Pseudo-Film-Fans nicht mal bis zur Mitte durchhalten. Aber wer etwas Ahnung hat, wird vor Begeisterung gar nicht mehr aus machen können. Italienische Barbarenfilme sind ja generell sehr trashig, aber das ganze kombiniert mit Science-Fiction ist eine Stufe härter, vor allem, wenn das ganze aus dem Jahre 1983 kommt. Hier noch der englische Titel: "Yor, the Hunter from the Future". Zur Geschichte: Yor ist ein sympatischer Barbar. Er rennt über Ebenen und Berge, stets gut gelaunt und mit einer Axt in der Hand. Eines Tages trifft er auf zwei andere Urmenschen (Ein alter Mann, Pag, und eine junge Frau, Ka-Laa), die von einem fiesen Dinosaurier (Triceratops?) bedroht werden. Yor tötet das Biest lässig, und Ka-Laa ist von seiner animalischen Stärke und seiner Weisheit ("Das Blut unserer Feinde gibt uns Mut und Kraft!") so sehr beeindruckt, dass sie ihn mit zum Urmenschendorf schleppt und ihm einen Tanz vorführt. Nun kommt die Story richtig in Fahrt, denn plötzlich werden die friedlichen Urmenschen von barbarischen, blauen(!!!) Ur/Affenmenschen angegriffen. Diese töten alle und verschleppen die Frauen, auch die nette Ka-Laa. Das gefällt Yor nicht so, also beschließen er und Pag, die Frau zu retten. Sie kloppen die blauen Urmenschen zusammen und ziehen weiter, hinter die Berge, wo Yor nach seiner wahren Identität sucht. Denn hinter den Bergen lebt die blonde Frau. Diese rettet er auch, sie verliebt sich ebenfalls in ihn, und erzählt im von denen, die mit dem Feuer kamen. Der Häuptling der Blauen kommt wieder und tötet die Blonde. Yor, Ka-Laa und Pag ziehen also weiter, retten wieder zufällig eine junge Frau vor einem Dinosaurier und sie folgen ihr in ihr Dorf, einer frühen Hippie-Siedlung am Meer. Diese erzählen Yor von einem Wesen, das vom Himmel stürzte und etwas hinterlies, nachdem sie es zerstört hatten, nämlich eine Art von Walky-Talky. Darauf hin wird die Siedlung von einem Laser-Bombardement zerstört. Nun folgt eine wichtige Wende in der Story, denn Yor und Gefolge schwimmen zu einer Insel, von der Yor vermutlich stammt. Dort werden sie von schwarzen Cyborgs in Empfang genommen, die dem mächtigen Herrscher "Overlord" dienen, übrigens ein cooler Name für einen Herrscher. Dieser nimmt Yor und Gefolge gefangen, und mehr will ich nicht verraten. Doch, denn innerhalb der Festung des Overlords gibt es eine Rebellengruppe, den Rest kann man sich denken. Die Schauspieler:
Reb Brown spielt Yor, den netten Jäger aus den Bergen. Sein muskelbepackter Astralbody, sein idiotisches Grinsen und seine agil-stylische Martial-Arts-Technik wirken überzeugend barbarisch und heldenhaft. Sein Grinsen muß besonders hervorgehoben werden, denn selten bekommt man ein dermaßen dämliches Grinsen in dieser Menge präsentiert. Die Action:
Was es im Barbarenland eben so an Action gibt. Kloppereien mit Sauriern, Martial-Arts-Gefechte mit blauen Affenmenschen, Kämpfe mit Wüsteneinwohnern in Eishöhlen und Laserschießereien mit Cyborgs und Rebellen. Fazit: Ich hoffe, man kann sich mit Hilfe meiner Ausführungen ein ungefähres Bild dessen machen, was einen mit diesem Film erwartet. Für alle Fans gehobener Unterhaltung absolut sehenswert. Vergleichbare Filme wären Conan oder Star Wars. Unkomplizierte Barbaren-Action mit einem ordentlichen Science-Fiction Anteil, in einer Welt vor (Oder nach?) unserer Zeit. |